Türkiye ve Polonya- Stratejik düsünce

Polonyanin en cok korktugu olay sinirlarinin bir zaman yok olmasidir.
Almanya ve Rusya arasinda kalan bir ülke olarak bunlar tarafindan tarihde defalarca parcalanmis ve paylasilmistir.
Bu korku Polonya siyasetine her zaman damgasini vurur. O yüzden Polonya devlet ve halk olarak gücüne güç katan, parcalanmayi önleyen imkan ve ortak aramayi zorlar.
Ingiltere ve Fransa geleneksel ortaklardir. Avrupa Birligi cercevesinde Fransa Almanya ile hareket etmektedir. Polonya acisindan Fransa Polonyanin garantör rolünü yüzde yüz yerine getirememektedir.
Günümüzde Polonyanin en güclü ortagi ABD dir. Rusya nin batiya acilmasini engellemek icin Polonya jeostrajik bir konumdadir. ABD Avrupa disi bir ülkedir. ABD nin Polonya ile ilgili Ingiltere ve Türkiye Avrupa da en güçlü askeri ve stratejik ittifaklaridir.
Ayrica Polonya ayakta durabilmesi icin ekonomisini AB den ve Rusya dan bagimsiz güçlendirmesi kaçinilmazdir. Bunada Polonya ürünleri alacak büyük piyasa sarttir. Türkiye, Orta Dogu, Türki Cumhurriyetleri ve Afrika Polonya nin hedefledigi piyasalardir. Enerji kayanagi bakiminda bu piyasalar da cok önemlidir. Polonya gözüyle baktigimizda Türkiye bu piyasalar icin bir üs olacaktir.
Polonya ve Türkiye arasinda bulunan Güneydogu Avrupa ve Karadeniz ülkeleri transfer bölgesi haline gelecek. Türkiye ve Polonya bu bölgeleri bilateral anlasarak siyasi ve ticari cikar alani olarak takip edeceklerdir.
Polonya, Türkiye, Ingiltere ve ABD beraber hareket ederek ABnin ve Rusyanin Güneydogu Avrupa da ve Karadeniz Bölgesinde etkin hale gelmelerini engellemeye calisacaktir. Ukrayna da olan bitenler bunun bir parcasidir.

Abdülselam Dal

Fußballmeister und Parteizugehörigkeit der Stadtoberhäupter

Fussballmeister und Stadtoberhäupter
Fussballmeister und Stadtoberhäupter

Die obige Abbildung zeigt wie oft ein Verein Deutscher Fußballmeister seit 1948/49 in der Bundesrepublik Deutschland geworden ist. Außerdem gibt die Tabelle wieder, wie die Parteizugehörigkeit der Stadtoberhäupter auf die Meister verteilt ist.

Auffällig ist München, was die Anzahl der Meisterschaften anbelangt: 23 Mal kam die Meisterschale nach München und 22 Mal empfing ein SPD-Oberbürgermeister die Fusßallmeister.

Insgesamt gingen 80% von 65 Meistertiteln an Städte mit SPD-Oberbürgermeistern.

SPD und Fußball sind auf kommunaler Ebene/Großstadtebene erfolgreich.

Die Kleeblattschule: Auflösung von Interessenkonflikten in der Schulpolitik

Der demographische Wandel in Deutschland verändert bisherige vertraute Strukturen auch in der Schullandschaft. Die gesunkene Geburtenrate und die steigende Anzahl von Rentenbeziehern haben Folgen: Um die Rentenbezüge zu sichern, muss in anderen Bereichen gespart werden. In der Schullandschaft etwas intensiver, weil der Nachwuchs ausbleibt. Durch Zusammenlegen von gleichen und differierenden Schularten entstehen gerade neue Schulformen, Inhalte und Konzepte.

Schulen zu schließen und zusammenzulegen verlangt von den Beteiligten einiges ab. Schulen sind für Kommunen wie Magnete, die junge Familien anziehen. Je vielfältiger eine Schullandschaft ist, desto attraktiver ist der Standort für Familien und auch für die Wirtschaft.

Die Beteiligten der künftigen Schulentwicklung sind die Landesregierung als Finanzier, die Kommunen als Standortanbieter, die Lehrerschaft/Schulleitung als Bildungsmanager und die Eltern als Kunden.

Die einzelnen Interessen der Beteiligten stellen sich wie folgt dar:

  • Das Interesse der Landesregierung ist nach der nächsten Landtagswahl wiedergewählt zu werden. Der Weg hierzu geht über den Spagat, Bildungsausgaben zu senken, ohne die Bildungsqualität zu schmälern.
  • Die auf kommunaler Ebene Verantwortlichen sind ebenfalls an ihrer Wiederwahl interessiert. Die Wiederwahl der kommunalen Vertreter geht über folgende Dreifaltigkeit: mehr Geldzuweisungen vom Land an die Kommune, kommunale Ausgabenkürzungen und Sicherung der Standortattraktivität.
  • Das Interesse der Schulleitung/der Lehrerschaft liegt in der Sicherung ihrer Aufgaben, Arbeitsplätze und Verantwortlichkeiten.
  • Die Elternschaft ist aufgrund des demographischen Wandels zurecht besorgt um die Zukunft der Kinder. Die Zukunft der Kinder hängt massiv von der Bildungsqualität der Kinder ab.

Die Kleeblattschule (Gemeinschaftsschule) löst die Interessenkonflikte auf.

KleeblattSchule

Das Land beschließt, je nach Schulform gibt es eine bestimmte Summe an Geld bzw. Lehrerstunden. Die höchste finanzielle Zuwendung erfährt die Schulform, die die Landesregierung den Sparzielen nahe bringt. Nach dem aktuellen Stand ist es die Gemeinschaftsschule.

Die kommunal Verantwortlichen werden die Gemeinschaftsschule ebenfalls präferieren, da hier die finanziellen Zuweisungen vom Land am höchsten sind. Auf der anderen Seite denken kommunale Vertreter stets an ihre Wiederwahl. Daher werden sie sich  mit der Schulleitung/der Lehrerschaft und den Elternvertretern zusammensetzen, um diese Lösung diesen vor dem  Hintergrund von Kommunal-und Landtagswahlen schmackhaft zumachen. Den von Schulschließungen betroffenen Schulleitern kann folgendes Angebot gemacht werden: Eine Hauptverantwortlichkeit für die Schule insgesamt und vier Stellvertreterposten mit jeweils einer Nischenverantwortlichkeit. Dabei wird ein Kleeblatt für das Gymnasium, eins für die Realschule, eins für die Haupt- und Werkrealschule und eins für die Förderschule reserviert. Der Hauptverantwortliche Schulleiter stimmt mit seinen Stellvertretern die interne Finanzallokation, die Größe und die inhaltliche Struktur der Kleeblätter. Die Kleeblätter agieren zwar recht autark voneinander, aber ein Austausch von Lehrern und Schülern ist erwünscht, wenn dies der Qualität des Bildungsangebots dient. Mit diesem Angebot können vor allem die bildungsnahen  Eltern leben, weil eine qualitative Bildungsabgrenzung  gegeben ist.

Fazit: Die Kleeblattschule in Form einer Gemeinschaftsschule dient den Interessen aller Beteiligten.Sie leistet einen Beitrag zum Sparen, sichert Verantwortlichkeiten und Bildungsqualität, behält den Schulstandort bei und ist ein Argument für eine Wiederwahl.

SPD-Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag

Es kommt zum Mitgliedervotum. Warum eigentlich?
Die SPD-Verhandler aus Parteiführung und Parlament haben schon über die Wählerstimmen, darunter sicherlich auch Stimmen von SPD-Mitgliedern, direkt und indirekt zugleich entschieden: Es soll eine eine GroKo werden.
Die SPD-Mitglieder haben über innerparteiliche Wahl des Parteivorstands und die Bundestagswahl den SPD-Verhandlern schon das Mandat gegeben, die entsprechende Unterschrift zu leisten. Meiner Ansicht nach braucht es kein Mitgliedervotum füt dir Unterzeichnung.
Die letzte GroKo ist für die SPD schlecht verlaufen. Keiner will nun bei einem ähnlichen Ende einer  neuen GroKo schuld daran sein. Das ist der einzige Grund, warum es das Mitgliedervotum gibt. Meine Schlussfolgerung: Eine solche unsichere Führung, die an sich selbst, seinen eigenen Entscheidungen zweifelt, die sich doppelt und dreifach absichert, wird eine GroKo unter der Führung von Angela Merkel nicht bestehen. Das sehe ich jetzt schon. In der Tat sind in der Koalitionsvereinbarung eine Menge sozialdemokratischer Inhalte enthalten. D.h. für mich: Leicht abgewandelt kann die CDU die Inhalte auch ohne die SPD umsetzen. Die SpD hat sich mitnichten hier durchgesetzt.
Ich werde für Nein stimmen, um unsere schwache SPD-Führungscrew zu schützen. Als Hauptopposition hat die aktuell schwache SPD-Führung dann die Möglichkeit, an sich und an ihren Aufgaben zu wachsen und stark zu werden.